Pelletheizung

Umweltbewusst und günstig heizen

Die wohl umweltfreundlichste Art des Heizens betreibt der, der seine Heizung mit nachwachsenden Rohstoffen als Energieträger befeuert. Pelletheizungen leisten genau das. Grundlage für den Verbrennungsprozess ist industriell hergestellte Biomasse, vorwiegend Holz, das zuvor zerkleinert und zu Pellets gepresst wurde. Für weitere Umwelt-Pluspunkte sorgt die CO2-neutrale Verbrennung im Pelletofen. Dies bedeutet: Es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie dies bei einem natürlich Verrottungsprozess auch der Fall wäre.

So wundert es kaum, dass in Zeiten zunehmenden Umweltbewusstseins die Anzahl an Pelletheizungen in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und, wie es aussieht, auch weiterhin zunehmen wird. Waren im Jahr 2006 nur knapp 100.000 Heizungsanlagen in Betrieb, so hat sich diese Zahl bis 2015 bereits vervierfacht. Pelletheizungen werden heute für fast jede Bedarfsgröße gebaut: für Ein- und Mehrfamilienhäuser genauso wie für gewerblich oder öffentlich genutzte Gebäude, wie zum Beispiel Schulen. Entsprechend reicht die Heizleistung der Anlagen von 5 kW bis weit über 100 kW.

Ein weiterer großer Vorteil liegt in den, auf Dauer gerechnet, deutlich niedrigeren Kosten für eine Pelletheizung. Die Anschaffungskosten sind zwar zunächst höher als die für eine vergleichbar leistungsstarke Öl- oder Gasheizung. Pelletheizungen werden jedoch bei Bestandsgebäuden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert. Die Förderungsbeiträge liegen zwischen 2.000 und 3.500 Euro und können dabei – bei gleichzeitigem Einbau und Nutzung einer Solarthermieanlage – auf bis zu 5.000 Euro erhöht werden. Die vergleichsweise höheren Anschaffungskosten werden außerdem durch die in der Regel niedrigeren Betriebskosten (eine Tonne Pellets kostete zuletzt zwischen knapp 200 und 250 Euro) und gleichermaßen niedrigere Wartungskosten ausgeglichen.

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